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Geschichte

Zeitlicher Ablauf

1872  Gründung landwirtschaftlicher Verein Meilen

1892  erster Verkaufsladen

1984  Miete Laden Uetikon

1988  Fusion mit der Molkerei Meilen

1999  Fusion mit Herrliberg zu LANDI Mittlerer Zürisee

2005  Miete Laden Egg und Hinteregg

2007  Landi Neubau an der Gruebstrasse Meilen

2009  Miete Laden Obermeilen

2013  Miete Laden Zumikon

2014-2019 Schliessung der Filialen Volg Egg, Hinteregg und Obermeilen

1872 Gründung landwirtschaftlicher Verein Meilen

Der landwirtschaftliche Verein Meilen wurde am 21.01.1872 gegründet.

Die ersten Statuten gliederten sich in sieben Paragraphen

• Hebung landwirtschaftlicher Bildung

• Förderung landwirtschaftlicher Interessen

• gemeinnützigen Bestrebungen auf dem Gebiete der Landwirtschaft

• Abhaltung von Vorträgen durch Wanderlehrer

• Ankauf von Sämereien, Dünger, Nutzpflanzen, landwirtschaftlichen Geräten und Süssbrand zu möglichst billigen Preisen

• Beschaffung von zweckdienlichen Büchern und Zeitschriften

• Mitglied konnte jeder konfirmierte Einwohner der jeweiligen Gemeinde werden

1892 erster Verkaufsladen

Zwischen den Jahren 1872 bis 1892 fanden die ersten Gehversuche des landwirtschaftlichen Vereins Meilen statt. Die Handelstätigkeit beschränkte sich auf die Vermittlung landwirtschaftlicher Hilfsstoffe (Dünger, Futtermittel).

Die Konsumgüter kamen durch die Eröffnung der Läden hinzu. Der 1. Laden wurde am 04.04.1892 an der Kirchgasse in Meilen eröffnet. Im gleichen Jahr folgten die Läden in Toggwil, Obermeilen und Feldmeilen. Somit war jede Wacht von Meilen mit einem Laden “bestückt“. Der Umsatz erreichte im ersten Jahr (1893) Fr. 116´186.- und stieg im fünften (1897) auf Fr. 161´765.-. Nun musste fast gezwungenermassen die Verwertung von Produkten aus der Gemeinde folgen.

Ab 1949 schaltete sich der Verein aktiv in den Gemüse- und Früchteverkauf (Südfrüchte) ein. Mit nur inländischen Produkten war nicht mehr auszukommen.

Diverse Bautätigkeiten

Die Geschäftstätigkeit des Vereins spielte sich anfänglich in gemieteten Liegenschaften ab. Anfangs 1900 mussten einzelne Objekte übernommen werden. Es kamen immer mehr Liegenschaften dazu. Es herrschte immer wieder eine grosse Bautätigkeit, so zum Beispiel 1960. Im Gebiet Dollikon wurde ein neuer Quartierladen eröffnet, die kleine Filiale im Tobel musste vergrössert werden und das grösste Vorhaben betraf das Dorf. Es musste ein neues Verwaltungsgebäude erstellt werden.1961 wurde das neue „Landi“-Geschäftshaus an der Dorfstrasse 78 eröffnet. Dies wurde von zahlreichen Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft sowie weiteren Gästen aus Meilen und der Nachbarschaft gebührend gefeiert.

Eine Faustregel im Detailhandel besagt, dass gut frequentierte Läden alle 10 – 12 Jahre umstrukturiert und neu eingerichtet werden müssen. Das erwies sich auch für den landwirtschaftlichen Verein Meilen als richtig. Somit wurden die Läden immer wieder umgestaltet.

Änderungen in der Produkteverwertung

Es gab immer wieder grosse Schwankungen bei den Obsternten. So kam der Verwalter der Genossenschaft schnell ins Schwitzen. Wohin mit all den herrlichen, genussreifen aber sehr leicht verderblichen Kirschen und Zwetschgen, die jeden Abend tonnenweise angeliefert werden? Die eigenen Läden setzten einen wesentlichen Teil ab. Daneben galt es aber weiterer Kanäle zu öffnen.

Bei den Äpfeln und Birnen musste eine einwandfreie Sortierung vorgenommen werden. Da sowohl die Grossabnehmer als auch die Kundschaft in den eigenen Läden an einer gleichmässigen, guten Qualität interessiert waren. Heute sind es noch wenige Produzenten, die den Landi mit Obst beliefern. Die Schwankungen sind bedeutend kleiner. Obstannahmen braucht es schon lange nicht mehr. Frühjahrs- und Herbstfrüchte gelangen zum grossen Teil direkt in die Läden. Das Lagerobst wird fachgerecht eingelagert und fortlaufend nach Bedarf in den Läden verkauft.

Der Verein verkauft im Jahr mehr Früchte als in Meilen produziert werden kann. Das hat den Vorteil, dass der für die Produzenten realisierte Preis meist etwas besser ist als der offizielle.

Im Weingeschäft gab es auch einen Wandel. Anfangs musste die Genossenschaft meist dann einspringen, wenn es darum ging, Grossernten eher schwacher Qualität abzusetzen. Mit der Zeit entstand eine Partnerschaft zwischen Produzenten, Landi und Volg.

Handel mit Hilfsstoffen - Haus+Garten

Anfangs war es üblich, dass der Landwirt fast jeden Sack Futter oder Dünger wie auch Spritzmittel in der Genossenschaft holte. Durch das Grösserwerden der Landwirtschaftsbetriebe änderte sich dies. Es wurden Sammelbestellungen getätigt welche dann an bestimmten Tagen abgeholt werden mussten. Später wurden die Güter palettenweise per Lastwagen direkt auf den Hof geliefert. Die Genossenschaft war nur noch für die Administration zuständig. Es konnte auf grossflächige Lagerräume verzichtet werden. Andererseits ist das Angebot an landwirtschaftlichen Geräten, Werkzeugen und Hilfsstoffen sehr viel reichhaltiger als früher. Es ist deshalb notwendig, dass der Verein einen Haus+Garten-Laden führt, der allen Bevölkerungskreisen zugänglich ist.

1984 Miete Laden Uetikon

Im Jahr 1984 wurde das Konsumgeschäft von Uetikon in Miete übernommen. Eine Fusion oder Übernahme der Genossenschaft Uetikon stand nie zur Diskussion. Die Uetiker-Bauern erhielten das Angebot, ihre landwirtschaftlichen Hilfsstoffe in Meilen zu Beziehen und auch Mitglied der Genossenschaft Meilen zu werden. Sie machten rege davon Gebrauch.

1988 Fusion mit der Molkerei Meilen

Die Genossenschaft Molkerei Meilen hatte den Zweck, die in Meilen anfallende Milch einzusammeln und einer möglichst gewinnbringenden Verwertung zuzuführen. Der landwirtschaftliche Verein bezog den grössten Teil seiner Milchprodukte inkl. Käse bei der Molkerei Meilen. Mann fragte sich, ob ein Zusammengehen der Genossenschaften für beide von Vorteil wäre, insbesondere sollten in Zukunft Doppelspurigkeiten und Konkurrenzierungen vermieden werden.

Die Molkerei-Geschichte in Meilen endete so, wie man es ursprünglich am wenigsten wollte – der Betrieb wurde stillgelegt.

Anfang 90er Jahre Strukturbereinigung der Läden

Die Einkaufsgewohnheiten der Bevölkerung ändern sich ständig. So mussten drei unrentable Quartierläden geschlossen werden. Dies waren Feldmeilen, Dollikon und den Laden Obermeilen. Die rentablen Geschäfte wurden angepasst an die neusten Erfordernisse. Tobel und Uetikon erhielten neuartige Früchte- und Gemüseinseln mit Selbstbedienung. Beim Volg Laden in der Halten wurde einer Neu-Gruppierung des Sortiments angegangen. Der grosszügigste Ausbau fand im Zentrum von Meilen statt. So wurde im Dorf umgebaut und es entstand ein Laden mit doppelter Verkaufsfläche.

1999 Fusion mit Herrliberg zu LANDI Mittlerer Zürisee

Seit 1996 führte Meilen den landwirtschaftlichen Verein Herrliberg im Auftragsverhältnis. 1999 fand dann die Fusion mit Herrliberg statt und es entstand die neue Genossenschaft LANDI Mittlerer Zürisee.

2005 Miete Laden Egg und Hinteregg

Die beiden Läden Egg und Hinteregg wurden 2005 von der Landi Zola übernommen. Im Gegenzug wurde der Handel von landwirtschaftlichen Waren an die Landi Zola übergeben.

2007 Landi-Neubau auf der Aebleten

Für das Büro, Magazin und ein geräumiger Landi Laden konnte erst nach 15 Jahren Provisorium eine ideale Lösung gefunden werden. So konnte im August 2007 das neue Geschäftshaus auf der Aebleten eröffnet werden mit einem grosszügigem Landi-Laden, der Verwaltung und einer Wohnung.

2009 Miete Volg Obermeilen

Am 26. Februar 2009 wurde der Volg Laden an der Alten Landstrasse 37 in Obermeilen eröffnet.

2013 Miete Volg Zumikon

Seit 2013 betreiben wir im Mietverhältnis den Volg Zumikon.

2014 bis 2019 Schliessung der Filialen Egg, Hinteregg und Obermeilen

Die Filialen mussten aus wirtschaftlichen Gründen geschlossen werden.

Heute

Heute führt die LANDI Mittlerer Zürisee einen Landi-Laden, sechs Volg-Läden, eine Tankstelle und verfügt über ein Immobilien-Portefeuille mit rund 60 Wohneinheiten.

Lokalprognose